Wer frei atmet, fühlt sich fit. Tagsüber und nachts. Bei 4,5 Millionen Bundesbürgern ist das Gegenteil der Fall. Wachen sie morgens auf, plagen sie Husten-Attacken. Die Augen jucken und tränen. Die Schleimhäute sind geschwollen und die Nase ist verstopft oder läuft. Schuld daran ist eine Hausstaub-Allergie. Sie bildet nach Heuschnupfen die häufigste Allergie.

Hausstaubmilben im Bett verursachen bei vielen Menschen Beschwerden

Nicht die Hausstaub-Milbe selbst, sondern das Eiweiß in ihrem Kot verursacht allergische Reaktionen. Foto: © psdesign1 – Fotolia.com

Der Name ist irreführend. Die Betroffenen reagieren nicht auf den Staub überempfindlich. Der Auslöser der Hausstaub-Allergie ist der darin enthaltene Kot von Milben. Das Immunsystem stuft die harmlosen Eiweiße im Milbenkot fälschlicherweise als gefährlich ein und bekämpft sie. Experten bezeichnen die auslösenden Substanzen als Allergene.

Dringender Handlungsbedarf

Wer nichts gegen die Hausstaub-Allergie unternimmt, riskiert allergisches Asthma. Es ist schwierig, die Milben zu meiden. Die Spinnentiere leben in unseren Matratzen. In einer einzigen stecken bis zu zehn Millionen! Dafür gibt es zwei Gründe. Wir verlieren jede Nacht zwei Gramm Hautschuppen und die Milben ernähren sich davon. Die Lebensbedingungen sind für sie optimal. Bei einer Temperatur von 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80 Prozent fühlen sie sich pudelwohl.

Wir schlafen pro Nacht sechs bis acht Stunden und atmen die Allergie-auslösenden Substanzen über Stunden ein. Daher fallen die Beschwerden morgens am schlimmsten aus. Das bedeutet: Die Milben müssen raus aus dem Bett! Wie gelingt das auf natürliche Weise und ohne Belastung für den Körper? Eine effektive Hilfe bietet eine Sprühlösung mit dem pflanzlichen Margosa-Extrakt Mahalin („Milbopax“, Apotheke). Wir gewinnen ihn aus den Samen des indischen Niembaums.

Seine natürlichen Inhaltsstoffe machen die Hautschuppen ungenießbar. Die Milben verlieren ihre einzige Nahrungsquelle und verhungern. So reduziert sich ihre Zahl innerhalb weniger Wochen drastisch und Hausstauballergiker atmen auf. Je weniger Milben, desto weniger Allergie-auslösender Kot.

Die Matratze alle sechs Monate neu besprühen

Eine aktuelle Studie bestätigt die Wirksamkeit des Mahalin-Extrakts. Sie erfasste die Behandlung von ein bis neun Jahre alten Matratzen mit dem Mittel. Bei den unbehandelten Matratzen stieg die Anzahl der Milben und der Allergen-Gehalt auf das Höchstniveau an. Bei den mit Milbopax behandelten Matratzen ging die Belastung mit Milben und Milbenkot zügig zurück.

Das bedeutet: Bei Allergikern nehmen die Beschwerden drastisch ab. Sie haben eine erholsame Nacht und erwachen ohne Husten-Attacken. Daher raten Experten, Matratzen alle sechs Monate zu besprühen. Das frischt die Wirkung gegen Milben auf. Putzen ist für Hausstaub-Allergiker wichtig. Es reicht aber nicht aus, um die Milben aus unserem Haushalt zu vertreiben. Milbopax hilft zuverlässig.

Quelle: Die Neue Frau, Nr. 39