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Die Erkältung und ihre Symptome

Wenn Husten, Schnupfen und Heiserkeit zuschlagen, haben wir uns in den meisten Fällen eine Erkältung eingefangen. Das kommt nur selten als Überraschung, denn eine Erkältung bahnt sich in der Regel über Tage an. Gibt es dagegen Medikamente oder helfen nur die Heilungskräfte des eigenen Körpers?

Ähnlich wie die Grippe ist auch die Erkältung eine Viruserkrankung – allerdings verläuft sie weit weniger schlimm. In der Medizin heißt die Erkältung daher grippaler Infekt. Experten kennen heute über 200 verschiedene Viren als Auslöser. Der häufigste Grund für eine Erkältung sind in unseren Breiten die Rhinoviren. Im Laufe seines Lebens erkältet sich ein Mensch 200- bis 300-mal.

Erkältete Frau im Bett mit Schnupfen

Bei einer Erkältung ist zwar Ruhe geboten, aber in der Regel haben wir sie schon nach wenigen Tagen überstanden. Foto: © michaeljung - Fotolia.com

Krankheitsverlauf bei Erkältung

Im Gegensatz zur Grippe schlägt die Erkältung nicht plötzlich zu. Sie kündigt sich über mehrere Tage an und verläuft in nahezu allen Fällen glimpflich. Entgegen des Namens ist Kälte hier nicht der entscheidende Faktor: Eine Erkältung ist eine Virusinfektion. Wir können sie uns auch ohne Kälte zuziehen – das beweist die Sommergrippe. Allerdings schwächen Kälte und Zug das Immunsystem – die Viren haben es dann leichter. Dabei bekommen wir nicht die Viren selbst zu spüren - bei einer Erkältung ruft die Abwehrreaktion unseres Immunsystems unserer Beschwerden hervor.

Die typischen Symptome einer Erkältung bilden Husten, Heiserkeit und akuter Schnupfen. Erwachsene bekommen in seltenen Fällen leichtes Fieber, bei Kindern kommt dies öfter vor. Für gewöhnlich haben wir das Schlimmste einer Erkältung nach drei Tagen überstanden und sind nach spätestens sieben Tagen wieder fit. Treten Komplikationen auf, droht wie bei der Grippe eine Superinfektion. Bei einer Erkältung äußert sich das durch entzündete Stirn- oder Nebenhöhlen.

Behandlung einer Erkältung

Das beste Mittel gegen eine Erkältung ist Bettruhe – Ihr Körper braucht seine Energie nun, um den Kampf gegen die Viren zu führen. Medikamente können lediglich die Symptome lindern, nicht aber den Verlauf der Krankheit beeinflussen. Greifen Sie auf bewährte Hausmittel zurück: Erhöhen Sie Luftfeuchtigkeit im Raum mit einer Schale Wasser auf der Heizung und inhalieren Sie Salz und Kamille. Das hält die Schleimhäute feucht und Hitze schadet den Viren.

Die weitverbreitete Ansicht, viel trinken helfe gegen Erkältung, konnte bisher nicht bestätigt werden – trinken Sie bei einem grippalen Infekt also so viel, wie Sie möchten. Ruhe ist bei Erkältungen das oberste Gebot: Unser Immunsystem kann die Viren selbstständig abwehren. Bei entzündeten Nebenhöhlen kommen wir jedoch nicht mehr um einen Arztbesuch herum – er verschreibt Antibiotika.

Vorbeugung

Anders als bei einer Grippe hilft bei einer Erkältung keine Impfung bei der Vorbeugung. Dafür sind die Erreger zu zahlreich und sie verändern sich zu schnell. Das Immunsystem ist unsere beste Verteidigung gegen Erkältungsviren – es zu stärken stellt somit die ideale Vorbeugung dar. Das geht am besten mit viel Schlaf und regelmäßigen Besuchen in der Sauna – der Wechsel von heiß und kalt wirkt Wunder.

Ausdauersportarten wie Radfahren und Laufen stärken ebenfalls unsere natürlichen Abwehrkräfte. Achten Sie darauf, sich regelmäßig die Hände zu waschen, um den Kontakt mit den Viren zu vermeiden. Abschließend empfehlen wir Ihnen eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen – auf diese Weise tun Sie ihrem Körper vielerlei Gutes und verhindern, dass eine Erkältung überhaupt erst ausbricht.

 

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