Achten Sie im Winter darauf, Ihre Haut mit Sonnencreme zu schützen. Skifahrer und andere Wintersportler ziehen sich in der kalten Jahreszeit rasch unerwartete Sonnenbrände zu. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft empfiehlt, unsere Haut auch im Winter vor Sonneneinstrahlung zu schützen.

Im Winter fällt die Sonneneinstrahlung in unseren Breiten weniger stark aus als im Frühling und im Sommer. Halten wir uns nur kurz im freien auf, ist daher keine Sonnencreme notwendig. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Nicht nur Wintersportler verbrennen ihre Haut in der kalten Jahreszeit schneller, als ihnen lieb ist.

Achten Sie auch im Winter auf Sonnenschutz mit Sonnencreme

Nicht nur Wintersportler sind in der kalten Jahreszeit auf Sonnencreme angewiesen. Foto: © rcaucino – Fotolia.com

Daueraufenthalt im natürlichen Solarium

Sonnencreme wird im Winter aus zweierlei Gründen nötig. Einerseits hat Schnee eine stark reflektierende Wirkung und intensiviert die Sonneneinstrahlung. Damit erzielt er eine ähnliche Wirkung wie die Alufolie, die manche Menschen zum Bräunen verwenden. Dieser dauerhafte Aufenthalt im „natürlichen Solarium“ führt rasch und oft unbemerkt zu Verbrennungen. Die verheerende Spätfolge: Hautkrebs.

In höheren Regionen nimmt dieser Effekt weiter zu. Hier fällt die UV-Strahlung durch die Höhensonne stärker aus und das Risiko für schwere Sonnenbrände steigt. Vor allem Wintersportlern wie Skifahrern und Snowboardern rät die Deutsche Dermatologische Gesellschaft daher, auf der Piste auf umfassenden Schutz mit Sonnencreme zu achten.

Trockene Haut und der richtige Lichtschutzfaktor

Aufgrund der trockenen Winterluft empfehlen Experten, bei der Wahl der Sonnencreme auf ein Produkt mit rückfettender Wirkung zu achten. Andernfalls riskieren wir trockene und spröde Haut. Das gilt insbesondere für die Lippen. Sie haben keine Talgdrüsen und trocken schneller aus. Zudem ist unsere Haut dort besonders empfindlich. Verwenden Sie Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor, um unangenehmen Verbrennungen in dieser Partie vorzubeugen.

Die Wahl des Lichtschutzfaktors hängt von unserem Hauttyp ab und fällt daher von Mensch zu Mensch zu Mensch unterschiedlich aus. Aus ärztlicher Sicht gilt die Faustregel: Halten Sie sich längere Zeit in der strahlenden Wintersonne auf, ist ein Sonnenschutz Lichtschutzfaktor 40 oder höher geboten. Setzen wir uns in den Bergen der Höhensonne aus, steigen die Anforderungen. Ärzte und Apotheker beraten Sie gerne bei der Auswahl des Sonnenschutzes.