Bei Allergien reagiert unser menschlicher Körper durch eine Fehlfunktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe und Substanzen. Er wehrt sich dagegen. Nicht-Allergiker reagieren auf diese Allergene nicht. Diese Abwehr beeinträchtigt unser Wohl- und Allgemeinbefinden. Sie kann bei langfristiger Allergie zu weiteren Erkrankungen und chronischen Leiden führen.

Allergie Hauttest beim Arzt

Ihr Arzt tropft Ihnen mögliche Allergenstoffe auf den Arm und testet die Reaktion. Bild © MAST – Fotolia.com

Allergie-Test

Wir unterscheiden zwischen allergischen (Allergene) und nicht-allergischen Reizstoffen. Allergene lassen sich über Tests nachweisen. Vor allem bei Pollenallergien stellt der Arzt über den Allergietest die auslösenden Stoffe fest. Dies geht über einen Bluttest oder den Haut-Prick-Test. Im Vergleich zum Hauttest werden Sie beim Bluttest keinen Allergenen ausgesetzt.

Beim Hauttest entblößen Sie Ihren Unterarm. Der Arzt bringt z. B. mit einer Pipette verschiedene Allergene nebeneinander auf den Arm. Er piekst mit einer Nadel bei jeder Substanz leicht in Ihren Arm. Dadurch gelangen die Stoffe in den Körper. Sie zeigen je nach Ihrer Empfindlichkeit für den jeweiligen Stoff eine Reaktion. Rötungen und Schwellungen auf Ihrer Haut signalisieren mögliche Allergien. Mit einem Bluttest bestimmt Ihr Arzt die Allergene über das Blutbild. 

Allergische Reaktion des Körpers

Kommt es zu einer allergischen Reaktion, setzt unser Körper Histamin frei. Es wandert durch unseren Körper bis zum Allergen. Unser Körper bekämpft den Reizstoff. Haben Sie Heuschnupfen, bekämpft das Histamin die Pollen an Nase, Augen und Mund. Dies führt dann beispielsweise zu „überlaufenden Augen“ oder laufender Nase. Dringen Allergene über Poren der Haut ein, kommt es dort zu Rötungen.

Allergie-Betroffene

In Deutschland leiden über 10 Millionen Menschen an Heuschnupfen. Einer Studie des Robert-Koch-Instituts zufolge (2012, Langzeitstudie zur Kindergesundheit) leidet eines von sechs Kindern im Grundschulalter unter Heuschnupfen. Von Hausstauballergie sind fast fünf Millionen betroffen. Diese Zahlen steigen jährlich an.

Vermeiden Sie als Allergiker den Kontakt mit den Auslösern. In vielen Fällen ist dies leichter gesagt als getan. Bei einer Pollen– oder Hausstauballergie nahezu unmöglich. Personen mit einer Nahrungsmittelallergie können durch Verzicht auf diese Nahrungsmittel ihre Allergie vermeiden – wenn dies oft auch schwer fällt.