Im Winter leiden viele Menschen unter Schnupfen und tränenden Augen. Der Grund: Nicht immer eine Erkältung – Allergien sind immer mehr auf dem Vormarsch. Ausschläge und Übelkeit können auf eine allergische Reaktion hinweisen. Wir helfen Ihnen, Allergien und Unverträglichkeiten zu erkennen!

Was ist eine Allergie?

Bei einer Allergie zeigt das Immunsystem eine Überreaktion gegen harmlose Stoffe, die in den Körper eindringen. Der Körper gilt als übersensibel. Es gibt eine breite Palette allergischer Reaktionen und ihren Auslösern. Diese treten immer häufiger auf und betreffen alle Altersklassen. Wie erkennen Sie Allergien? Häufig werden Allergien vererbt: Gibt es in Ihrer Familie Allergiker?

Menschen leiden unter Niesattacken und Schnupfen

Erkältung, Heuschnupfen oder Hausstauballergie?

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Achten Sie auf die Symptome

Die Symptome sind hierbei sehr vielfältig und reichen von leichten bis schwerwiegenden, chronischen Erkrankungen wie Asthma. Die häufigste Allergie: Der Heuschnupfen. Er wird durch Pollen ausgelöst, die vor allem im Frühjahr und Sommer umherfliegen. Haben Sie bei bestimmten Jahreszeiten wochenlang eine Schnupfnase und tränende Augen? Leiden Sie vor allem bei sonnigem Wetter unter Niesattacken? Treten diese Symptome mehrere Jahre hintereinander auf? Dann ziehen Sie in Betracht, dass Sie unter Heuschnupfen leiden. 

Erkältung oder Allergie?

Schwieriger wird es, wenn ganzjährig die Niesattacken und eine laufende Nase an der Tagesordnung stehen. Allergiebedingter Schnupfen unterscheidet sich von einer normalen Erkältung durch das plötzliche Einsetzen der Symptome. Der Schnupfen während einer Erkältung setzt sich oft in den Nebenhöhlen fest und dauert nicht mehr als eine Woche. Allergiker leiden meist unter einem von Niesattacken begleitetem Fließschnupfen, der wochenlang nicht abklingt und besonders stark morgens und abends auftritt.

Diese Symptome könnten darauf hinweisen, dass Sie allergisch auf den Kot der Hausstaubmilben reagieren. Hausstaubmilben sind winzige Tierchen, die bevorzugt in Betten und Sofas hausen und sich in beheizten Zimmern wohlfühlen. Tierhaare lösen ähnliche Reaktionen aus und gehören mit zu den häufigsten Auslösern von Allergien.

Wenn die Haut juckt

Andere Symptome treten durch Kontaktallergien auf: Wenn die Haut von betroffenen Allergikern mit bestimmten Stoffen in Berührung kommt, löst dies folgende Reaktionen aus:

  • Schwellungen
  • Juckreiz
  • Quaddeln
  • Rötung
  • Ausschlag

Bei diesen Stoffen könnte es sich beispielweise um Wolle in Kleidungsstücken oder um bestimmte Duftstoffe in Cremes handeln. Manche Menschen reagieren ähnlich auf Insektenstiche – mit Schwellungen bis hin zur Übelkeit oder Atemnot. Auch Sonnenlicht löst unter Umständen allergische Reaktionen auf der Haut aus.

Lebensmittelallergie – der unerkannte Auslöser

Bestimmte Lebensmittel können dagegen Übelkeit und Bauchkrämpfe auslösen. Diese Form der Allergie tritt häufig im Säuglings- und Kleinkindesalter auf. Mit Glück verschwinden die Symptome später. Der Genuss von Milchprodukten, Nüssen oder Obst ruft bei Betroffenen schwere allergische Reaktionen hervor.

Einige Menschen reagieren auf Gluten, ein Klebeeiweiß in Getreiden wie beispielsweise Weizen. Leiden Sie unter Bauchschmerzen oder Migräne? Dann machen Sie einen Allergietest und lassen Sie sich auf Unverträglichkeiten bei Nahrungsmitteln prüfen.

Gehen Sie zum Arzt!

Genauso vertragen manche Leute bestimmte Arzneimittel oder Kontrastmittel nicht und sollten dies mit dem Arzt abklären.

Sollten Sie regelmäßig unter den oben aufgeführten Symptomen leiden, haben wir einen guten Rat für Sie: Gehen Sie zum Arzt und lassen Sie einen Allergietest machen. Für eine gute Behandlung von Allergien braucht man eine sorgfältige Diagnose. Nur ein Test bestätigt Ihnen mit Sicherheit eine Allergie. Wichtig: Eine rechtzeitige Behandlung kann Langzeitschäden und chronische Erkrankungen verhindern!