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Die besten Tipps für gesunde Beine

Geschwollene Beine, unschöne Krampfadern und schmerzende Waden? Venenleiden erben wir oftmals von unseren Eltern. Trotzdem können wir viel tun, um Beschwerden zu vermeiden. Neben Arzneimitteln aus der Natur helfen Kompressionsstrümpfe und gesunde Bewegung.

Viel Bewegung hält die Beine in Form.

Wie fit sind Ihre Beine? Foto: © puhhha – Fotolia.com

Was Venen mögen und was nicht

Unsere Venen brauchen unsere Unterstützung. Wir sollten sie durch unser Verhalten nicht zusätzlich belasten. Schädlich für die Venen sind beispielsweise:

  • zu schmale Jeans, enge Gürtel, Strumpfbündchen und Miederwäsche,
  • hochhackige Schuhe,
  • Übergewicht,
  • direkte Sonneneinstrahlung und große Hitze,
  • langes Sitzen und Stehen.

Merken Sie sich die Faustregel LL statt SS bei Venenproblemen: Liegen und Laufen entlasten, Sitzen und Stehen schaden! Gut und hilfreich für die Venen sind:

  • Bewegung und Kompression,
  • lockere, luftige Kleidung,
  • Wechsel-Fußbäder,
  • Hochlegen der Beine, so oft es nur geht.

Immer in Bewegung bleiben – für gesunde Beine

Gut tut alles, was gesunde Beine in Schwung bringt: Treppensteigen, Spazierengehen, Füße kreisen, Beine strecken und beugen. Wichtig: Bauen Sie regelmäßige Bewegung in den Tagesablauf ein. Fahren Sie mit dem Rad zum Einkaufen. Das gleichmäßige Treten in die Pedale stärkt die Venen ideal! Es geht um Bewegung, nicht um Leistungsport!

Extra-Tipp: Der Knöchelumfang bringt Venenleiden ans Licht! Wenn Sie erblich vorbelastet sind oder abends öfter schwere Beine haben, messen Sie eine Woche lang morgens und abends Ihre Fesseln. Ist der Umfang abends einen Zentimeter größer als am Morgen, empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt. Übrigens: Die Symptome sind unabhängig vom Wetter. Warme Temperaturen bringen nur an den Tag, was das Jahr über unter der Haut liegt.

Wirksam und wohltuend: Kompression

Für alle, die Venenleiden haben, sind Stütz- oder Kompressionsstrümpfe Pflicht. Für alle anderen sind sie hilfreich und nützlich: Das gilt zumindest auf langen Reisen oder an einem Arbeitstag mit einförmiger Belastung. Kompressionsstrümpfe verengen durch Druck von außen die Venen. Damit drücken sie die Venenklappen zusammen und erleichtern so den Blutfluss. Es gibt die Strümpfe ohne Rezept im medizinischen Fachhandel. Für optimale Wirkung werden sie an die Körpergröße angepasst.

Pflanzenkraft tut den Beinen gut

Arzneien aus pflanzlichen Stoffen nehmen einen festen Platz in der Therapie von Venenerkrankungen ein. Die Wirkstoffe der Rosskastanie (zum Beispiel in Venostasin, rezeptfrei in der Apotheke) haben sich bewährt. Sie wirken gleich mehrfach, sie

  • stabilisieren die Venenwände,
  • dichten die Venen ab,
  • fördern den regulären Blutfluss,
  • und reduzieren Schwellungen.

Damit lindern die Präparate (Tropfen oder Kapseln) ein Fortschreiten von Venenerkrankungen. Als Creme oder Gel wirkt Rosskastanie abschwellend und pflegend. Regelmäßig angewandt, tut sie den Beinen gut. Das gilt vor allem, wenn Sie dazu Kompressionsstrümpfe tragen.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten:

Diese kleine Checkliste könnte an Ihrem Badezimmer-Spiegel hängen. Sie zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Anzeichen kritisch sind.

  • Geschwollene Beine
  • Wassereinlagerungen
  • Häufige Wadenkrämpfe
  • Besenreiser am Unterschenkel
  • Neue Krampfadern entstehen
  • Krampfadern schmerzen
  • Hautveränderungen

 [WpProQuiz 1]

Quelle: Echo der Frau, Nr. 29.

 

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