Immer mehr Menschen reagieren überempfindlich auf den Kot der Milben. Die winzigen Spinnentierchen tummeln sich vor allem in unseren Betten. Sie machen Allergikern das Leben schwer. Studien zeigen: Mahalin-Extrakt hilft.

Häufiger Auslöser von allergischem Schnupfen: Der Kot der Hausstaub-Milbe.

Der Kot der winzigen Milben löst Hausstaub-Allergie aus. Foto: © svetamart – Fotolia.com

Beschwerdefrei dank Niembaumöl

In seiner indischen Heimat verehrt man den Niembaum als „Baum der Freigiebigkeit“. Kein Wunder, haben dort doch seit Jahrhunderten Blätter, Rinde, Zweige, Früchte und Blüte einen hohen Stellenwert in der Medizin und bei der Schädlingsbekämpfung.

Das liegt an seinem Wirkstoff Mahalin: Milben sind der alleinige Auslöser der Hausstaub-Allergie. Für den in der Bekämpfung von Hausstaubmilben wichtigen Mahalin-Extrakt werden Samen des Niembaumes kalt gepresst und in einem speziellen, patentierten Verfahren aufbereitet.

Das macht ihn sehr wirksam gegen die Spinnentiere und schonend für uns Menschen. Studien belegen, dass das Einsprühen der Matratzen mit Mahalin-Extrakt (z.B. in Milbopax, Apotheke) die allergene Belastung durch Milben sechs Monate lang spürbar reduziert.

Wirkung: Einzige Nahrung der Milben sind Hautschuppen, die wir beim Schlafen verlieren. Sie lagern sich auf der Matratze ab. Der Extrakt macht die Schuppen ungenießbar für die Tiere. Sie vermehren sich nicht mehr und verhungern. Innerhalb weniger Wochen sinkt ihre Zahl drastisch. Weniger Milben hinterlassen weniger Kot. Letztendlich vermeiden Betroffene so die unangenehmen Symptome der Hausstaub-Allergie.

Komplikationen vermeiden

Unbehandelt kann eine Hausstaub-Allergie sich erheblich ausweiten. So kommt es zu Beschwerden in den Bronchien. Häufig bilden sich bei Betroffenen auch weitere Allergien heraus, etwa gegen Tierhaare. Bei rund einem Drittel der Hausstaub-Allergiker entsteht im Laufe der Zeit ein gefährliches allergisches Asthma. Diese Komplikationen lassen sich nur verhindern, wenn z.B. das Milbenspray die allergene Belastung reduziert.

Heuschnupfen oder Hausstaub-Allergie?

Niesen, schniefen, gerötete, brennende Augen, die Symptome sind ähnlich. Trotzdem gibt es eindeutige Merkmale, woran Sie Heuschnupfen und Hausstaub-Allergie unterscheiden können:

  • Heuschnupfen: Tritt nur saisonal auf, wenn gerade die Pollen fliegen. Ist unabhängig von der Tageszeit. Betroffene leiden rund um die Uhr.
  • Hausstaub-Allergie: Die Beschwerden treten das ganze Jahr auf, sind morgens am stärksten und lassen deutlich nach, wenn die Patienten aus dem Bett aufgestanden sind.

Alltagstipps für saubere Luft

  • Staubfänger vermeiden: Verzichten Sie auf Vorhänge und offene Regale.
  • Trocken und kühl: Milben lieben feuchte Wärme. Machen Sie es ihnen ungemütlich, indem Sie häufig lüften und die Temperatur im Schlafzimmer unter 18 Grad halten.
  • Richtiges Bettgestell: Es sollte nach unten offen sein, damit die Feuchtigkeit aus der Matratze austreten kann.
  • Keine Blumen: Grünpflanzen gehören nicht ins Schlafzimmer. Sie geben zu viel Feuchtigkeit ab und sorgen damit für ein milbenfreundliches Klima.
  • Staubsauger: Wählen Sie ein Modell mit Feinstaubfilter und reinigen Sie ihn nach jeder Benutzung gründlich.

Quelle: Echo der Frau, Nr. 04.

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